Montag, 26. November 2018

36| Die Rolltreppe nach Hamburg

Heute will ich mal versuchen, ein bisschen meinen normalen Alltag zu schildern. Ich bin ja nicht ständig in Tempelanlagen unterwegs. Hauptsächlich bin ich ja doch zum Arbeiten hier.

Aufstehen 06:30. Der erste Blick aus dem Fenster verrät, wie es um die Luftqualität steht. Sehe ich die Berge am Horizont, ist alles im grünen Bereich.
Fertig machen, frühstücken. 07:10 muss ich das Haus verlassen. Etwa 4 Minuten Fußweg durch meinen compound, nochmal ca. 6 Minuten, vorbei an meiner Haus-und-Hof-Mall, zur nächstgelegenen U-Bahn-Station.
An den Rolltreppen rauf und runter dudelt ununterbrochen immer wieder die gleiche Leier, zunächst auf chinesisch, dann wiederholt auf englisch. Sollte ich jemals fremde Stimmen in meinem Kopf vernehmen, werden die vermutlich unablässig diese Durchsagen machen. Lautsprecherdurchsagen zur ordnungsgemäßen Benutzung einer Rolltreppe. Da diese meist nur schwer verständlich sind, hatte ich in den ersten Wochen immer: "Please...blablabla...Hamburg!" rausgehört. Das gab mir in der Fremde das wohlige Gefühl von Heimat. Inzwischen habe ich den Inhalt der Durchsage dechiffriert: "Please stand firm and hold the handrail!".
Ich benutze jedoch meistens die richtige Treppe. Geht auch schneller. Chinesen nehmen nämlich selbst im größten Gedränge die Rolltreppe und dafür lange Schlangen davor in Kauf.
Vor Betreten des Bahnsteigs muss ich mich wie jeden Tag einer Sicherheitskontrolle unterziehen. An meiner Station "arbeiten" dort 9 Sicherheitskräfte. Einer starrt auf den Monitor der Taschendurchleuchtungsanlage, einer steht vor den zwei Metalldetektoren und weist einem einen Durchgang zu, dahinter stehen zwei weitere Sicherheitsleute, die einen mal mehr, mal weniger engagiert abtasten und dabei mal hektisch, mal wie hypnotisiert mit einem Hand-Metalldetektor vor einem herumwedeln. 5 Weitere stehen da und gucken.
Meist fahre ich die eine Station mit einem Kollegen. Von dort nochmal etwa 400 Meter Fußweg bis zur Arbeit. Ein freundliches" Ni Hao" von unseren Sicherheitsleuten, dann führt mich der erste Gang in der Regel direkt an einen der Kaffee-Automaten. Morgens Cafe Crema, später Cappuccino, mittags Espresso.

Normalerweise fahre ich sowohl zur als auch von der Arbeit noch jeweils vor der rush hour. Erwischt man die rush hour, kann es unangenehm voll werden. Gelegentlich wird eine Station auch wegen Überfüllung für eine Weile geschlossen und es bilden sich lange Schlangen davor. Montags abends nehme ich dann auch schon mal das Leihfahrrad - ein mobike. Dieses kostet 1 RMB (ca. 13 ct) pro halbe Stunde, dreimal soviel kostet mich die U-Bahn pro Strecke.


Spaß oder Erholung bringt diese Heimfahrt aber nicht wirklich. Radwege sind zugeparkt, abbiegende Autofahrer kümmern sich'n Scheiß darum, ob du geradeaus weiter willst. Auf dem Radweg sind in beiden (!) Richtungen andere Radfahrer, Mopeds, Tuk Tuks und Fußgänger unterwegs. Gelegentlich auch Autos. Immer die Hand an der Bremse, hochkonzentriert in alle Richtungen gleichzeitig guckend, kommt man hochgradig gestresst, aber wenigstens lebend zuhause an. Noch weiter unten in der Nahrungskette stehen nur noch die Fußgänger. Enten sind - wie ein Video zeigte, das eine Kollegin mal bei WeChat rumgeschickt hatte - höher angesiedelt. Ob das Video in Peking aufgenommen wurde, weiß ich allerdings nicht. Hier mal ein Screenshot.


Zum Einkaufen gehe ich meist in meine Haus-und-Hof-Mall, in der sich unten ein kleiner, relativ teurer Supermarkt befindet.


Momentan wird im Untergeschoss gebaut. Ein Foodcourt mit einigen vielversprechenden Fress-Stationen. Unter anderem wird im Januar auch ein "Tous les Jours" eröffnet. Eine französisch angehauchte Kaffee- und Bäckerei-Kette, die allerlei süße Leckereien anbietet. Mein Favorit sind kleine Windbeutel. 10 Stück, mit Vanille-Creme gefüllt. 17 RMB (gute 2 Euro). Dazu'n schönes Käffchen. Hmmm.


Ein bis zweimal die Woche nehme ich eine etwas größere Einkaufs-Strapaze auf mich. Zum nächstgelegenen "Carrefour" sind es zu Fuß etwa 15 Minuten, zu einem anderen Supermarkt in der Taiyanggong-Mall etwa 20 Minuten. Ich weiß aber mittlerweile, welchen Supermarkt ich für was ansteuern muss. Hat man Glück, findet man nach dem Einkauf vor dem Supermarkt ein Leihfahrrad, wenn nicht, schleppt man halt den ganzen Kram nach Hause. Gutes workout.
Muss es mal ganz schnell gehen, habe ich in meiner kleinen Flaniermeile einen "Tante-Emma-Laden" wie auch einen 24/7 geöffneten "7-Eleven". Dort befindet sich ebenso mein Friseur, ein kleiner Weinladen, eine Drogerie, mehrere Restaurants, ein Starbucks, sowie eine Schickimicki-Bar.


Abends hänge ich auch schon mal gern auf der Couch ab. Zappe verstört durch's chinesische Fernehen oder versuche die Tagesschau zu streamen. In letzter Zeit bin ich aber vermehrt dazu übergegangen, mir bei der Arbeit ein paar Tatorte auf den Stick zu ziehen und den dann zuhause am Fernseher anzustöpseln.

Gestern, Samstag, den 24.11., waren wir mit paar Kollegen beim Bowling. Man beachte meine professionelle Körperhaltung. Der Experte sieht auch am Lauf der Kugel, dass es ein Spare wird. Das liegt am jahrelangen Training.


Doch kurz vor Schluss schnappt mir tatsächlich noch einer meinen Tagessieg weg. Mit dem red ich kein Wort mehr.
Aber bis auf diesen einen sind die Kollegen echt in Ordnung. Neu und spannend ist es für mich französische, englische, chinesische Kollegen zu haben. Deutsche sind auch dabei. Aus Sachsen, dem Saarland, Thüringen, Hessen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Berlin, Nordrhein-Westfalen und sicher aus jedem anderen Bundesland auch. "Hascht ma oan Sekund?"
Besonders mit den anderen "Ossis" - aber nicht nur mit denen - ist es sehr lustig. Wir haben den "Wessis" halt noch jede Menge beizubringen in Sachen Olsenbande, Lolek & Bolek und Dostroprimetschatjelnosti.

Seit die Heizperiode in Peking begonnen hat und die Kohlekaftwerke auf voller Leistung laufen, jagt ein Negativ-Rekord den anderen. Heute, Montag, den 26.11., muss ich wieder einen neuen Tiefpunkt melden. Den ganzen Tag schon steht der Luftqualitätsindex bei weit über 300 - hazardous (gefährlich). Tagsüber berichtete eine Kollegin von Werten um die 450. Zum Feierabend ist er auf 339 gesunken. Vielleicht geh ich noch raus und schnapp ein bisschen frische Luft.


Zur gleichen Zeit beträgt er in der Hamburger Innenstadt 65. Werte über 100 gelten in Hamburg bereits als sehr schlecht.
Auch wenn ich (noch) keine unmittelbaren gesundheitlichen Einschränkungen bis auf brennende Augen, kratzenden Hals und häufigen Hustenreiz spüre, fühlt sich das äußerst ungesund an und legt sich extrem auf's Gemüt. Kollegen, die schon länger hier sind, sprechen zwar immer wieder davon, dass es vor paar Jahren deutlich schlimmer war. Das ist aber nicht wirklich beruhigend. Heute nacht verspricht vorhergesagter aufkommender Wind Erleichterung.
Damit ist der Feinstaub zwar nicht weg, aber woanders.
Man kann nur hoffen, dass die Erde sich wieder erholt, wenn die Menschheit sich abgeschafft hat.

Ein anderer Nebeneffekt des herannahenden Winters ist die immer trockener werdende Luft hier. Nicht nur, dass die Haut schuppig wird wie beim Gürteltier. Dafür gibt's Nivea. Sondern ich verwandele mich auch immer mehr in den "one million volt man". Ständig kriegt man einen gewischt - aber ordentlich -, weil man sich bei jeder noch so kleinen Bewegung elektrostatisch auflädt. 
"Herr Berg, irgendwas stimmt mit Hasi nicht."

Heute, Donnerstag, den 29.11., war sie mal wieder fällig - die Mietzahlung für die nächsten zwei Monate. Mit den drei Formularen, die ich nach der letzten Mietzahlung erhalten hatte, ging ich also guten Mutes zur Bankfiliale. Zunächst musste die Empfangsdame wieder den einzig englisch sprechenden Mitarbeiter heran holen. Ich erklärte ihm mein Anliegen und legte die Zettel vor. Diese lösten - welch Überraschung - wieder fragende Gesichter und angeregte Diskussionen aus.
Nach einem längeren Gespräch dreier Bankangestellter und einem Telefonat, begann dann doch ein Mitarbeiter mit mir ein Überweisungsformular auszufüllen. Dies brachten wir aber nicht zum Ende, weil ein Anderer auf die Idee kam, es am Automaten zu versuchen. Ahnungslos tippte ich auf Zuruf zweier den Automaten flankierenden Mitarbeiter lange Reihen von Zahlen und Buchstaben in das Gerät, bis nach gefühlt 10 Minuten ein Dokument aus dem Automaten kam, offensichtlich die Quittung für die erfolgreiche Überweisung. Beim Verabschieden rief mir der englisch sprechende Mitabeiter noch stolz zu, die nächsten Male könne ich das nun immer wieder am Automaten erledigen. Natürlich!
Abends schaute ich auf meinen aktuellen Kontostand und musste feststellen, dass der Betrag ordnungsgemäß abgebucht, leider kurze Zeit später wieder meinem Konto gutgeschrieben war. Da hat wohl was nicht geklappt.
Banken scheinen nicht die richtige Adresse für so eine komplexe Transaktion zu sein.
Deswegen bin ich heute, Freitag, den 30.11., mit den ganzen Zetteln zu unserem Support gegangen. Und wie sich herausstellte, haben die Bankangestellten schlichtweg eine falsche Nummer als Kontonummer des Empfängers interpretiert. Anscheinend verstehen die ihre eigenen Dokumente nicht. Naja, nun habe ich mir von unserem Support die Banking-App auf meinem Handy so einstellen lassen, dass ich die nächsten Male direkt mobil überweisen kann.
Wenn ich denn in zwei Monaten meine Notizen und die dazu gemachten Screenshots noch verstehe.

Der heutige Samstag begann traditionell wie jedes Wochenende - mit einem Käffchen im Bett. Und da morgens mein Internet noch am ehesten zu gebrauchen ist, streame ich meist die "heute-show" oder das "neo Magazin Royale". Nach dem Frühstück ging's an den Schreibtisch. Leider auch so eine alte Wochenend-Tradition.
Am frühen Nachmittag bin ich dann mal ordentlich durchgejinglebellt worden. Im Supermarkt spielten sie ihre aus 5 Weihnachtsliedern bestehende Playlist in Endlosschleife. Dazu die schreienden Verkäuferinnen, die im Sekundentakt Pomellos, Soja-Drinks oder frische Hühnerfüße anpreisen, und die in den Auslagen versteckten Megaphone, die ihre draufgesprochenen Werbedurchsagen ununterbrochen herauskrächzen.
Herrlich, so ein authentischer Einkaufsbummel.

Sonntag bin ich zu Kaffee und Kuchen bei einer Kollegin eingeladen. Auf ihre Frage hin, ob es etwas gäbe, was ich nicht mag, konnte ich sie beruhigen. Bis auf Blätterteig, alles mit Rosinen, Kokos oder Zimt, Hefekuchen mit Äpfeln oder Pflaumen, Mohnkuchen oder Stollen und alles andere mit Marzipan ess ich sonst eigentlich fast alles.
Vorher werde ich - auch wie jedes Wochenende - kurz mal durch meine Hütte feudeln. Es knirscht schon etwas unter den Hausschuhen.
Bald knirscht es unter meinen Fußsohlen. Der Sand von Sanya.

Doch nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Hier herrscht ein regelrechter Buchungsstress. Anfang Februar ist schon chinese new year und erfahrene Kollegen haben seit langem alles in Sack und Tüten. Ich orientiere mich noch und entdecke bei meinen Recherchen gerade die Welt: Chiang Mai in Thailand, Siem Reep in Kambodscha, Taipei auf Taiwan, Da Nang in Vietnam, Brunei, Tokio, Singapur. Steht alles auf meiner immer länger werdenden Liste. 
Momentan richtet sich mein Blick aber gezielt auf Yangon (ehemals Rangun) in Myanmar.


Und Anfang März "muss" ich aus beruflichen Gründen für 3 Tage nach Bangkok. 
Noch vor wenigen Monaten musste ich aus beruflichen Gründen vielleicht höchstens mal nach Itzehoe.

Update von Dienstag, dem 04.12.:
1.) Eine notariell beglaubigte Auszählung der erreichten Punktzahlen nach drei gespielten Frames beim Bowling am 24.11. hat ergeben, ich bin doch Tagessieger mit 50 Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten geworden. Na bitte, geht doch.
2.) Für chinese new year ist alles in Sack und Tüten nun auch bei mir. Im kalten Februar geht's für'ne Woche ins heiße Myanmar. Ein Gedicht.

Es folgt der Wetterbericht:
Seit zwei Tagen zeigt Peking, was es in Sachen Winter zu bieten hat. Blauer Himmel und Sonnenschein, dabei aber frostige Temperaturen auch tagsüber, die sich wegen des starken Windes und einer Luftfeuchtigkeit von um die 10 % anfühlen als sei man im tiefsten Sibirien.


Bei gefühlten Mittagstemperaturen von - 15 °C schmerzen Ohren, Hände und Gesicht binnen weniger Sekunden.
Die Aussichten: In 10 Tagen ist auf Hainan mit gefühlt 40 ° mehr zu rechnen.



Samstag, 17. November 2018

35| Der Alte

Wetter gut. Luft gut.
Darum ging's heute in unmittelbare Nähe des Neuen Sommerpalastes. Einige hundert Meter nordöstlich befindet sich der Yuanming Yuan - der Alte Sommerpalast. Heute nur noch ein Ruinengarten, weil europäische Besatzungsmächte 1860 und 1900 die Palastanlage vollständig zerstörten.


Geblieben ist eine weitläufige, sehr schöne Anlage mit vielen Seen und Inseln bestehend aus drei Gärten - dem Garten der Vollkommenheit und des Lichts, dem Garten des Ewigen Frühlings und dem Garten des Schönen Frühlings. 
Und das Ganze im Herbst.


Vielleicht aber besonders im Herbst einen Besuch wert. Ein schönes und ruhiges Fleckchen Erde. Lange Zeit galten die Gärten des Alten Sommerpalastes als die Prächtigsten in ganz China. Das habe ich vorher nicht gewusst, aber kann's jetzt verstehen.

Natürlich dürfen Bilder mit Schilf und Herbstlaub nicht fehlen. Auf die kleine Ling, Oma Bao und den kleinen Pingpong mit seiner Gitarre habe ich auf meinen Fotos diesmal aber verzichtet.


Am südlichen Ende des Parks befindet sich der Zhengjue-Tempel - der einzig erhalten gebliebene Tempel nach der Zerstörung des Alten Sommerpalastes.


Mittlerweile bin ich wieder aufnahmebereit für Tempel.

Darum bin ich heute - Sonntag - spontan nochmal los um das Dutzend voll zu machen.
Ziel war der Temple of Earth Park nördlich des Konfuzius-Tempels. Im Park selbst war es ziemlich laut aufgrund der verschiedensten Fahrgeschäfte, der Tempel, den ich erwartete, entpuppte sich als ein Altar, ähnlich dem Circular Mound Altar, den ich bereits beim Himmelstempel besichtigt hatte. Nur dass dieser hier religiösen Zwecken zur Sommersonnenwende diente.

Nun habe ich auch alle Top-10-Sehenswürdigkeiten, die das Internet und Reiseführer in Peking unbedingt zur Besichtigung empfehlen, abgearbeitet. Denn kann ich jetzt auch wieder zurück nach Deutschland.
Oder ich guck nochmal ein bisschen im Detail und erweitere meinen Radius.

Oder ich mach mal einen auf Kultur.
Auf dem Rückweg bin ich in einem Hutong am Zhengyici Peking Opera Theatre vorbei gekommen. Auch wenn's vermutlich furchtbar wird, muss eine Peking-Oper eigentlich auch mal sein. Beim Zappen durch's chinesische Fernsehprogramm bin ich jedenfalls schon mal bei einer Solchen hängen geblieben und habe fast zwei Minuten geschafft.
Vorher gibt's noch was Ordentliches auf die Ohren - im NCPA, dem National Center for Performing Arts. Ein großes und hypermodernes Theater- und Operngebäude in direkter Nachbarschaft zur Großen Halle des Volkes.
Architektonisch ganz großes Kino - also das Nationaltheater, nicht die Große Halle des Volkes.


Zurück in der U-Bahn fiel mir dann noch ein Werbeplakat auf, das eine glückliche Familie, freudestrahlend gemeinsam über eine Wiese laufend, zeigt.


Nur Oma Bao, die schwebt.

Montag, 12. November 2018

34| Heiko M. ist schuld

... dass ich heute nicht den wichtigen Satz: "Vielen Dank, trotz ihres tollen Angebotes reichen mir 6 Brötchen." auf chinesisch lernen konnte.

In der Gerüchteküche brodelte es bereits seit dem frühen Morgen. Doch erst die WeChat-Nachricht einer Kollegin kurz vor 16 Uhr - wenige Minuten bevor unser Chinesisch-Unterricht beginnen sollte - brachte Gewissheit: "Einige werden heute später kommen. Wer will, kann noch nach draußen kommen um den AM zu begrüßen."
Zehn nach Vier entschied unsere Chinesisch-Lehrerin endgültig den heutigen Unterricht ausfallen zu lassen. All ihre Schüler und insbesondere Schülerinnen rannten aufgescheucht im Hause umher, als wollten die Backstreet Boys zu ihrem einzigen und letzten Weltkonzert in unserer Mensa auftreten.


Dabei war es nur Heiko M., der mit seiner Entourage für ein paar Minuten bei uns aufschlug um medienwirksam mit Basketbällen zu prallen und mit dem Maskottchen von Alba Berlin in deutsche Kameras zu lächeln um danach wieder Weltpolitik zu machen.


Was für ein aufregender Tag. Und was wird wohl der morgige Tag bringen?
Fällt morgen vielleicht ein Sack Reis um?
Hoffentlich kann ich überhaupt schlafen.

Ich konnte. Nun ist der heutige Tag auch fast schon wieder vorbei. Und was hat er gebracht?
Einen Luftqualitätsindex von um die 300. very unhealthy, an der Grenze zu hazardous.


Aber daran ist Heiko M. jetzt nicht schuld.