Gestern musste es nun sein.
Nachdem Freunde und Kollegen schon lange von meiner Entscheidung wussten, war es an der Zeit, meine Klasse in die nun mal auch sie - ein Jahr vor dem Abitur - betreffende Veränderung einzuweihen. Und es ist mir emotional doch schwerer gefallen als erwartet.
Keine 24 Stunden, vermutlich sogar nur 24 Minuten später wussten es - glaube ich - alle in der Schule bis hin zu den in den Zwischendecken wohnenden Schwarzschimmelsporen.
Wenn auch manche es noch für ein Gerücht hielten.
Eine Kollegin berichtete mir heute von folgendem Dialog, den sie in einer Oberstufenklasse aufschnappte:
"Hast du gehört, Herr B. verlässt die Schule und geht nach China!?"
"Nee, der geht nach Peking; das ist doch in Japan!"
Gymnasiale Oberstufe. Es gibt noch viel zu tun.
Gymnasiale Mittelstufe hingegen fordert einen Reise-Blog (ich bin aber auch sowas von am Puls der Zeit) oder - noch besser - gleich ein Video-Tagebuch. Hmmm, ich weiß nicht.
Wobei Pro Sieben MAXX lässt mich gerade wieder ernsthaft darüber nachdenken 😁:
Donnerstag, 19. April 2018
Freitag, 30. März 2018
2| Lang Lang oder Dick Dick
Als kulturbegeisterter Leser könnte man vielleicht vermuten, dass ich zur Vorbereitung auf mein China-Abenteuer kürzlich ein Konzert des chinesischen Pianisten Lang Lang besucht hätte. Nein.
Die Überschrift sollte nur den Anschein erwecken als hätte sie irgendeinen China-Bezug.Hat sie aber nicht. Unten dazu mehr.
Ich wollte nur mal kurz einen Überblick über den Fortgang meiner Vorbereitungen geben.
Nachdem ich schon seit mehreren Wochen eine relativ detaillierte To-do-Liste erstelle, versuche ich diese nun auch Schritt für Schritt abzuarbeiten. Und mit jedem Häkchen hinter einem abgearbeiteten Punkt schwindet die Unsicherheit ein wenig.
Gestern war ich in der Innenstadt beim Chinese Visa Application Service Center und in der Filiale der Bank of China (gut, dass ich nicht in Bad Salzufflen lebe; die haben sowas in der Innenstadt glaub ich nicht) um Unterlagen und Informationen bezüglich Einreisevisum und Kontoeröffnung zu bekommen.
Überall eine Menge Papierkram, wie wir ihn aus jeder gut funktionierenden deutschen Behörde auch kennen.
Und in dem einen oder anderen Fall genauso verständlich wie ein ordentliches deutsches Behördenschriftstück. In obigem Beispiel handelt es sich um einen Auszug der Gebührenordnung der BOC. Sieht man doch.
Nachdem ich dann noch schnell der Hamburg-Niederlassung einer mir empfohlenen internationalen Spedition einen Besuch abstatten wollte, die aber weder Informationsmaterial zur Verfügung stellen konnte, und auch sonst eher überfordert von so unmittelbarem Kundenkontakt schien, entschied ich mich für den Besuch einer traditionellen Straßenküche ... dem Mö-Grill.
Dort ereignete sich folgender Dialog zwischen einem Typen und seiner Partnerin, für die er eine Wurst bestellte:
"Lang oder dick?"
"Was stellst du mir denn hier für Fragen?"
"Das will der Verkäufer wissen."
"Na, dann beides!"
Also ich fand's irgendwie ganz witzig. 😎
Die Überschrift sollte nur den Anschein erwecken als hätte sie irgendeinen China-Bezug.Hat sie aber nicht. Unten dazu mehr.
Ich wollte nur mal kurz einen Überblick über den Fortgang meiner Vorbereitungen geben.
Nachdem ich schon seit mehreren Wochen eine relativ detaillierte To-do-Liste erstelle, versuche ich diese nun auch Schritt für Schritt abzuarbeiten. Und mit jedem Häkchen hinter einem abgearbeiteten Punkt schwindet die Unsicherheit ein wenig.
Gestern war ich in der Innenstadt beim Chinese Visa Application Service Center und in der Filiale der Bank of China (gut, dass ich nicht in Bad Salzufflen lebe; die haben sowas in der Innenstadt glaub ich nicht) um Unterlagen und Informationen bezüglich Einreisevisum und Kontoeröffnung zu bekommen.
Überall eine Menge Papierkram, wie wir ihn aus jeder gut funktionierenden deutschen Behörde auch kennen.
Und in dem einen oder anderen Fall genauso verständlich wie ein ordentliches deutsches Behördenschriftstück. In obigem Beispiel handelt es sich um einen Auszug der Gebührenordnung der BOC. Sieht man doch.
Nachdem ich dann noch schnell der Hamburg-Niederlassung einer mir empfohlenen internationalen Spedition einen Besuch abstatten wollte, die aber weder Informationsmaterial zur Verfügung stellen konnte, und auch sonst eher überfordert von so unmittelbarem Kundenkontakt schien, entschied ich mich für den Besuch einer traditionellen Straßenküche ... dem Mö-Grill.
Dort ereignete sich folgender Dialog zwischen einem Typen und seiner Partnerin, für die er eine Wurst bestellte:
"Lang oder dick?"
"Was stellst du mir denn hier für Fragen?"
"Das will der Verkäufer wissen."
"Na, dann beides!"
Also ich fand's irgendwie ganz witzig. 😎
Sonntag, 18. Februar 2018
1| Noch 109 Tage ...
... dann geht's das erste Mal für mich ins Reich der Mitte.
Nicht für Sightseeing. Nicht zum Urlaub machen. Wird wohl eher Stress, aber allemal ziemlich spannend.
Möglicherweise (bzw. hoffentlich) erste Wohnungsbesichtigungen und dann 4 Tage Einarbeitung an der neuen Wirkungsstätte.
Und das alles mit 6 Stunden Zeitverschiebung im Kopf. Super, wo ich doch schon mit der Zeitumstellung auf Sommerzeit'ne knappe Woche zu kämpfen habe.
Wie kam's überhaupt dazu?
Die Idee, für eine Weile ins Ausland zu gehen, bestand bei mir schon seit ich berufstätig bin (also richtig, nicht bei meinem Job als Kassierer auf'm Aldi-Parkplatz... ja, die Wende hat damals Traumkarrieren möglich gemacht), aber irgendwie habe ich eine Entscheidung immer vor mir hergeschoben. Bis zum Jahr 2017. Nach Veränderungen im beruflichen Umfeld fiel mir jetzt eine Entscheidung leichter. Sicher aber auch, weil ich mich nun (endlich) reif dafür fühlte.
Die Welt braucht mich!😎
Nach Anfragen aus Windhoek, Genua, Erbil, Kairo, Madrid, Peking, San Jose, Istanbul, Oslo, Budapest, Barcelona, Györ, Teheran, La Paz, Poprad und Abu Dhabi, einigen Vorstellungsgesprächen, persönlichen Abwägungen, Gesprächen mit Freunden, Familie und Kollegen und etlichen Nächten drüber schlafens, entschied ich mich für Peking.
Wenn schon, denn schon!
Wahrscheinlich kriegt man eine solche Chance nur einmal im Leben geboten, und die musste ich ergreifen, auch wenn ich überhaupt nicht weiß, was mich erwartet. Nach der Einführungswoche im Juni weiß ich dann hoffentlich mehr.
Was ich aber schon weiß, Peking ist kein Luftkurort.
Mittlerweile verfolge ich regelmäßig den Luftqualitätsindex.
Heute liegt er bei 180. Das ist "unhealthy". 130 über "good", 120 unter "hazardous".
(Wenig) beruhigend, Peking gehört damit nicht zu den 10 schmutzigsten Städten der Welt, nicht mal zu den 10 Schmutzigsten Chinas, allerdings auch nicht zu den 10 Saubersten.
Über Feinstaubmasken habe ich mich jedenfalls schon mal informiert.
Anfang / Mitte August wird's dann richtig ernst! Dann beginnt mein Abenteuer im Reich der Mitte!
Und auf diesem Wege möchte ich versuchen, allen, die es interessiert, einen kleinen Einblick in mein neues Leben - weit weit weg.mitteninpeking - zu geben.
Vielleicht komme ich aber auch gar nicht dazu, weil ich nur malochen muss und am Wochenende erschöpft auf der Couch zusammensinke und Youtube-Videos über China gucke.😏
Umso mehr freue ich mich jetzt schon auf Besuche vor Ort. Is' doch'n Klacks mal eben nach Peking zu fliegen.
Nicht für Sightseeing. Nicht zum Urlaub machen. Wird wohl eher Stress, aber allemal ziemlich spannend.
Möglicherweise (bzw. hoffentlich) erste Wohnungsbesichtigungen und dann 4 Tage Einarbeitung an der neuen Wirkungsstätte.
Wie kam's überhaupt dazu?
Die Idee, für eine Weile ins Ausland zu gehen, bestand bei mir schon seit ich berufstätig bin (also richtig, nicht bei meinem Job als Kassierer auf'm Aldi-Parkplatz... ja, die Wende hat damals Traumkarrieren möglich gemacht), aber irgendwie habe ich eine Entscheidung immer vor mir hergeschoben. Bis zum Jahr 2017. Nach Veränderungen im beruflichen Umfeld fiel mir jetzt eine Entscheidung leichter. Sicher aber auch, weil ich mich nun (endlich) reif dafür fühlte.
Die Welt braucht mich!😎
Nach Anfragen aus Windhoek, Genua, Erbil, Kairo, Madrid, Peking, San Jose, Istanbul, Oslo, Budapest, Barcelona, Györ, Teheran, La Paz, Poprad und Abu Dhabi, einigen Vorstellungsgesprächen, persönlichen Abwägungen, Gesprächen mit Freunden, Familie und Kollegen und etlichen Nächten drüber schlafens, entschied ich mich für Peking.
Wenn schon, denn schon!
Wahrscheinlich kriegt man eine solche Chance nur einmal im Leben geboten, und die musste ich ergreifen, auch wenn ich überhaupt nicht weiß, was mich erwartet. Nach der Einführungswoche im Juni weiß ich dann hoffentlich mehr.
Was ich aber schon weiß, Peking ist kein Luftkurort.
Mittlerweile verfolge ich regelmäßig den Luftqualitätsindex.
Heute liegt er bei 180. Das ist "unhealthy". 130 über "good", 120 unter "hazardous".
(Wenig) beruhigend, Peking gehört damit nicht zu den 10 schmutzigsten Städten der Welt, nicht mal zu den 10 Schmutzigsten Chinas, allerdings auch nicht zu den 10 Saubersten.
Über Feinstaubmasken habe ich mich jedenfalls schon mal informiert.
Anfang / Mitte August wird's dann richtig ernst! Dann beginnt mein Abenteuer im Reich der Mitte!
Und auf diesem Wege möchte ich versuchen, allen, die es interessiert, einen kleinen Einblick in mein neues Leben - weit weit weg.mitteninpeking - zu geben.
Vielleicht komme ich aber auch gar nicht dazu, weil ich nur malochen muss und am Wochenende erschöpft auf der Couch zusammensinke und Youtube-Videos über China gucke.😏
Umso mehr freue ich mich jetzt schon auf Besuche vor Ort. Is' doch'n Klacks mal eben nach Peking zu fliegen.
Abonnieren
Posts (Atom)

