Mittwoch, 3. April 2019

46| April, April

Hatte ich beim letzten Mal nicht behauptet: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten."?
April, April.
Denn inzwischen sind nämlich sogar zwei Mauern errichtet worden - an den beiden Zugängen zu meiner kleinen Flaniermeile. Dazwischen wird gewerkelt. Im September soll es eine Wiedereröffnung geben. Ich bin gespannt.


Von meinen aktuellen Problemen mit Geldüberweisungen von Deutschland nach China hatte ich im letzten Post ebenfalls berichtet. Die sind nun gottseidank behoben.
April, April.
Denn es ist noch schlimmer geworden. Das von Deutschland auf mein chinesisches Konto überwiesene Geld ist inzwischen auf mein deutsches Konto zurückgebucht worden. Soweit, so gut. In Deutschland nützt es mir nur nichts. So musste ich für die anstehende Mietzahlung erstmal um einen Vorschuss von meinem Arbeitgeber bitten.

Leider funktioniert nun auch die Überweisungsfunktion meiner Banking-App nicht mehr. Anscheinend ist es eine veraltete Version, und ich kann auf meinem Smartphone kein Update vornehmen, weil das keine App aus dem offiziellen Playstore ist. In Zukunft werde ich also mit dieser App nur noch Kontostände einsehen können, die momentan kleiner und kleiner werden. Um das Konto zu schonen, bin ich wieder dazu übergegangen, Geld von meinem deutschen Konto mit der Kreditkarte am Automaten zu ziehen. Da kommen natürlich immer Gebühren dazu. Das ist keine Lösung auf Dauer.

Eine E-Mail an das Kundenzentrum der Bank in Deutschland bezüglich der Überweisungsprobleme blieb bisher unbeantwortet. Ein Besuch in meiner hiesigen Bank-Filiale am letzten Samstag brachte auch nichts. Bloß gut, dass ich schon ohne Ewartungen dort hin gegangen bin.
Eine der zwei Bankangestellten konnte ein bisschen englisch. Das ist ja schon mehr als ich erwarten konnte. Schildern meines Problems, Vorlegen meiner Bankkarte, meines Passes und diverser anderer Unterlagen führte bei der Bankangestellten zu intensivem Starren auf einen Monitor mit hektischem Tippen auf der Tastatur und ... Ratlosigkeit. Nein, sie erkenne auch nicht, wo das Problem liegt. Daraufhin ging sie zu einem anderen Kunden um sich um dessen Anliegen zu kümmern. Vermutlich mit der Erwartung, ich würde einfach gehen.
April, April.
Denn ich blieb stehen. Irgendwann kam sie dann doch nochmal zurück um mich zu fragen, ob es denn etwas gäbe, wobei sie mir noch helfen könne. Sie konnte. Ich bat sie, mir am Banking-Automaten bei der Überweisung der Miete behilflich zu sein. Zur Erleichterung dieser komplexen Mission hatte ich extra die Quittung von einem der letzten Male dabei. Es klappte. Diese Transaktion sollte mir etwas Luft verschaffen bei der Lösung der Überweisungsprobleme, da die nächste Mietzahlung nun erst wieder in zwei Monaten ansteht.
April, April.
Denn heute sah ich in meiner Banking-App, dass der überwiesene Betrag zurückgebucht wurde. Wie mir eine chinesische Kollegin übersetzte, gab es wohl eine Diskrepanz zwischen Name und Kontonummer des Empfängers. Ja, kann doch mal passieren. Es läuft ja sonst alles völlig reibungslos hier.
Also heute erneut zur Bankfiliale. Dasselbe Spiel von vorne: Eine ein wenig englisch sprechende Bankangestellte steht mir zur Seite und zeigt immer auf die Buttons, die ich am Automaten zu drücken habe, dann Überprüfung der eingegebenen Daten. Sie geht. Eine andere Mitarbeiterin mit Tablet kommt und schwallt mich auf chinesisch voll. Ich verstehe nichts, sie geht. Ein anderer Bankangestellter schaut mir wortlos über die Schulter und geht. Eine weitere Mitarbeiterin mit ein bisschen Englischkenntnissen kommt und fragt mich, ob ich den Empfänger kenne. Ja, es ist mein Vermieter. Sie geht. Die Dame mit dem Tablet kommt zurück, spricht mich wieder auf chinesisch an. Ich lächle sie kopfnickend an, sie schaltet offensichtlich den Auftrag an ihrem Tablet frei. Und geht.
Alle sind erleichtert, dass die Transaktion geklappt hat. Wir wischen uns die Schweißperlen von der Stirn und liegen uns minutenlang weinend in den Armen, die anderen Kunden applaudieren. Aus der Decke fallen Luftballons und Konfetti. Vor der Tür feuern die Wachleute mehrere Salven in die Luft ab.
April, April.
Denn ich verlasse einfach die Bank mit einer Quittung für's nächste Mal und der quälenden Frage, was wohl in zwei Monaten passieren wird.
Nun heißt es aber erstmal abwarten. Wird das Geld meinen Vermieter überhaupt erreichen?
Mittlerweile vermute ich, dass es leichter ist, im Darknet Plutonium zu kaufen als in China eine Überweisung zu tätigen.
Solche (Alltags-) Probleme kosten unheimlich Nerven und Lebenszeit.
Dagegen war der einwöchige Besuch der Inspektoren in der Anstalt geradezu ein Spaziergang. Ergebnis: Wir sind und bleiben "exzellent".

Und zum Abschluss dieses Posts noch was Leckeres. Die Frau eines Kollegen hatte anlässlich seines Geburtstages vor kurzem zu einer Waffel nach der Arbeit eingeladen.


Köstlich. Nach dieser riesigen Portion brauchte ich kein Abendbrot mehr. Eigentlich wollte ich aufwändig kochen.
April, April.
Denn ich hatte gar nichts mehr zu essen im Haus.


Update von Freitag, dem 05.04.2019:
Die Mietzahlung scheint beim letzten Mal nun erfolgreich gewesen zu sein - zumindest ist bis heute keine Rücküberweisung des Betrages erfolgt. 
Nach fast anderthalbstündiger Sitzung mit unserem IT-Menschen rücken nun auch wieder Überweisungen von Deutschland aus in den Bereich des Möglichen. Eine heute in Auftrag gegebene Probeüberweisung über 50 Euro wird in den nächsten Tagen Gewissheit bringen. Diese Sitzung hat sich ein bisschen angefühlt wie ein Arbeitstreffen zweier Raumfahrt-Ingenieure, die einen autonomen Roboter entwickelt haben, der auf dem Pluto Gesteinsproben für die Errichtung einer Bankfiliale untersuchen soll. 
Sollte auch diese Mission tatsächlich erfolgreich gewesen sein, muss ich "nur noch" bei meiner hiesigen Bankfiliale mein Konto für das Online-Banking freischalten lassen, überwiesene Euro-Beträge in RMB umwandeln und die Kontodaten meines Vermieters mithilfe eines chinesisch sprechenden Menschen in das System einpflegen. Und schon kann ich online Bankgeschäfte erledigen. Bis alles reibungslos funktioniert, werde ich wahrscheinlich schon wieder in Hamburg wohnen. Mal schauen, was das Leben hier noch so für China-Böller bereit hält. 
Heute hält es erstmal Luftwerte von über 600 bereit. Aber diesmal nicht der böse Feinstaub, sondern der Gute, der etwas gröbere, der nicht sofort in die Bronchien und die Blutbahn übergeht - Sandstaub aus der Wüste Gobi.


Ich wusste gar nicht, dass "Staub" anscheinend auch eine Wetterlage ist.


Update von Samstag, dem 06.04.2019:
Ich bin vorsichtig optimistisch, dass ich nun wieder uneingeschränkt am internationalen Finanzverkehr teilnehmen kann. Die Probeüberweisung von 50 Euro ist tatsächlich auf meinem chinesischen Konto gelandet, und mir war es soeben möglich, sie auch in RMB umzuwandeln.
Verrückt, was technisch heute alles möglich ist.
Ich bin zuversichtlich, dass die Mietüberweisungen in Zukunft auch online machbar sind.
Bis es die nächsten undurchsichtigen Veränderungen im Zahlungsverkehr gibt...
Heute waren wir vom Chinesisch-Unterricht mal auf einem Markt um unsere Sprach-Kenntnisse in freier Wildbahn anzuwenden. Da ich ohnehin nichts kaufen wollte, brauchte ich auch nicht sprechen. Hatte sowieso vergessen Vokabeln zu lernen.

 

Danach sind wir mittags chinesisch essen gegangen. Anschließend in kleinerer Runde noch in ein italienisches Cafe auf ein Käffchen und ein paar süße Schmackofatze.
Morgen bin ich zum Grillen eingeladen. Ich hoffe, es gibt keine gesüßte Wurst, wie es in China durchaus üblich ist.
Und dann sind's auch nur noch zwei Wochen bis zum Japan-Urlaub.

 

Diese Bilder - aufgenommen heute in meinem compound - widme ich allen Liebhaberinnen von Grün- und Blühpflanzen, sowie allen Leserinnen, die meinen Kleingärtner-Blog nun bereits weit über 2000 Mal aufgerufen haben.
Und für die Liebhaber von Oberklasse-Limousinen unter den geneigten Lesern meines kleinen Automobil-Magazins habe ich hier noch ein ganz besonderes Schmankerl, fotografiert von Kollegen auf Pekings Straßen.


Finde die Fehler.


Samstag, 23. März 2019

45| Niemand hat die Absicht, eine Mauer ...

... zu errichten.
Weil sie halt schon da war, und das bereits seit der Ming-Dynastie. Man hat ein kleines Stück stehen lassen, restauriert und einen Park drum gemacht - den Beijing Ming City Wall Ruins Park.
Dort, etwa 3 km südöstlich des Tiananmen - Platzes, findet sich ein etwa 1,5 km langes erhalten gebliebenes Teilstück der inneren Stadtmauer zusammen mit dem Southeast Corner Tower. Der Rest der Stadtmauer, die immerhin weit über 500 Jahre stand, fiel seit den 1960-er Jahren dem Bau der U-Bahn und kommunistischen Zweckbauten zum Opfer.
Nun ist der Park nicht sonderlich aufregend, aber nach arbeitsreichen Wochen und Wochenenden habe ich einfach den Drang verspürt, mal vom Schreibtisch aufzustehen und den Frühling zu begrüßen. Am 16. März wurden die Heizungen abgestellt, jetzt muss der Frühling mal in die Puschen kommen. Und das tut er. Man kann den Knospen fast beim Aufspringen zugucken.


 Und da, wo es die Natur nicht ganz so eilig hat, werden die Bäume einfach ein bisschen aufgepimpt.


Viel mehr kann ich jetzt auch gar nicht von diesem kurzen Ausflug berichten, deswegen lenke ich schnell mit weiteren Bildern ab.

 
 

Was gibt es sonst noch neues?
Die kleine Flaniermeile in meinem compound ist eines Nachts verschwunden; also sie ist schon noch da, allerdings wirklich jedes Restaurant, jeder Laden und auch mein Friseur wurden dicht gemacht. Stattdessen sieht man dort nun Bauarbeiter mit Schubkarren.

Nächste Woche wird unsere Anstalt von Inspektoren aus Deutschland heimgesucht und auf links gedreht. Seit Wochen bereiten wir uns akribisch auf diesen Besuch vor. Ich kann das Wort "Evaluation" echt nicht mehr hören. Das ist so ein Besuch, der erst Freude macht, wenn er wieder weg ist. Danach wird aber hoffentlich alles wieder in normalen Bahnen laufen.

Das VPN läuft indes - jetzt, wo der Volkskongress vorbei ist - wieder einigermaßen in normalen Bahnen, allerdings läuft etwas anderes aus der Bahn.
Bisher waren bankinterne Überweisungen von Deutschland nach China problemlos möglich, zumindest wenn man diese wochentags innerhalb eines kleinen, anderthalbstündigen Zeitfensters in Auftrag gegeben hat.
Dies tat ich letzte Woche auch wieder, immerhin steht in Kürze eine Mietzahlung an, aber das Geld kam nie auf meinem chinesischen Konto an. Von meinem deutschen Konto ist es aber zügig wie gewohnt abgebucht worden. Mit 4 Kollegen habe ich über diesen höchst nervigen Umstand gesprochen. 4 unterschiedliche Lösungsstrategien habe ich erhalten. Und das Schlimme ist, vermutlich funktioniert keine davon in meinem Fall. Es gibt hier keine (erkennbaren) Regeln, nur Ausnahmen.

Halt, eine Regel gibt es doch. Eigene Studien in den letzten Monaten haben nun zweifelsfrei ergeben: Chinesische Fahrzeugführer sind nicht in der Lage rückwärts zu fahren, erst recht nicht zu wenden, was sie aber nicht davon abhält, dies jederzeit und überall trotzdem zu versuchen. Manchmal stehe ich mit einem Käffchen oder'nem Dosenbier minutenlang an meinem Fenster, schaue dem Treiben unten auf der Straße zu und weiß nicht, ob ich lachen oder Mitleid haben soll. Manchmal möchte ich einfach nur runter gehen und die Autofahrer wortlos ohrfeigen. Sowohl die, die verzweifelt versuchen ihr Auto zu wenden, als auch die, die keinen Millimeter Platz machen und stattdessen ununterbrochen hupen.
Und während ich diese Zeilen schreibe, hupt's unten wieder ganz aufgeregt. Die schlechte Qualität der folgenden Bilder und die Reflexionen meiner weißen Sportsocken bitte ich zu entschuldigen. Wenn schon kein Sport, wenigstens Sportsocken. 

 
 

Diese Bilder sind innerhalb von nicht mal 5 Minuten während des renommierten 24-Stunden-Wendens von Chaoyang entstanden. 
Kann bitte mal einer evaluieren, warum Leute ständig etwas tun, was sie nicht können?


Dienstag, 5. März 2019

44| One Night in Bangkok

Also genau genommen war ich sogar drei Nächte in Bangkok - vom 28.02. bis 03.03.. Aber angefühlt hat sich's wie eine einzige.
Um es vorweg zu nehmen, das lag nicht daran, dass ich wie bei "Hangover 2" ohne Erinnerungen, mit einem Affen, abrasierten Haaren und einer Tätowierung im Gesicht in irgendeiner Klitsche zu mir gekommen bin, sondern weil ich zur Zeit nicht besonders gut schlafe und außerdem zum Arbeiten in der thailändischen Hauptstadt war.

Donnerstag ging es gegen 17 Uhr auf einem gut fünfstündigen Direktflug in den Sonnenuntergang Richtung Bangkok.


Gegen 21:20 bin ich gelandet, und nach gefühlt stundenlangem Anstehen bei der Immigration und gefühlt ebenso langer Taxifahrt habe ich gegen 23:30 endlich das Hotel erreicht, welches ich auch bis auf wenige Stunden am letzten Abend nicht mehr verlassen sollte. Vielleicht auch gut so, fühlt sich das Klima doch an wie im türkischen Dampfbad.
Beim Frühstück am nächsten Morgen lernte ich meine Mitstreiter kennen: zwei Kollegen aus Shanghai, einer aus Kuala Lumpur und eine weitere aus New Delhi. Pünktlich 08:30 begann unsere gemeinsame Arbeit. Da ich in diesem Blog aber nicht all zu sehr auf die Details meiner Arbeit eingehen möchte, nur soviel:


Annual Physics Conference Asia klingt aber hochtrabender als es ist.
Der Garden Room war ein fensterloser Arbeitsraum im Keller des Hotels mit Kunstrasen und Gartengeräten an den Wänden. Da hat sich ein Innendesigner mit Hang zum Kleingärtnern aber mal so richtig ausgetobt.


Unterbrochen wurden unsere 8 Stunden Arbeit pro Tag nur durch zwei Kaffeepausen und eine Mittagspause, in denen aber zugegebenermaßen sehr gut für unser leibliches Wohl gesorgt war.


Den ersten gemeinsamen Abend verbrachten wir in der Executive Lounge des Hotels während der Happy Hour - gegen 21:00 war aber jeder bereits auf seinem Zimmer. Zu anstrengend war die Anreise und der erste Arbeitstag.
Samstag dann von 08:30 bis 17:30 dasselbe Spiel, nur dass wir einen Raum weiter zogen. Direkt gegenüber des Garden Room sollte nämlich nachmittags eine groß angelegte Kindergeburtstags-Sause starten. Zu diesem Zweck war davor bereits eine riesige Hüpfburg aufgebaut.
Abends machten wir uns zu einem thailändischen Restaurant auf um das Arbeitswochenende gemütlich ausklingen zu lassen. Dort trafen wir noch auf einen befreundeten Kollegen unseres Arbeitsgruppenleiters, der aus der Schweiz kommt, aber schon eine Weile in Bangkok lebt. Anschließend ging es für einen, nein zwei, ähhh drei Absacker ins "Old German Beerhouse", bevor wir zum "Above 11" weiterzogen - einer Rooftop-Bar mit großartigem Ausblick. Hier zunächst mein Ausblick auf einen leckeren Gin Tonic mit japanischem Roku-Gin.


Es folgt der Ausblick von der Rooftop-Bar.


Drei meiner Kollegen zogen danach noch weiter in eine Salsa-Bar, ich zog es vor, ins Hotel zurück zu gehen, denn um 06 Uhr am Sonntagmorgen sollte schon wieder der Wecker klingeln.

Gegen 16 Uhr bin ich schlussendlich wieder in Peking gelandet - bei miserablen Luftwerten, rotzenden Mitmenschen und blockiertem VPN - Ich liebe diese Stadt.
Es ist Volkskongress in Peking. Bestimmt auch deshalb die im Moment regelmäßigen SMS zur Luftqualität: "Die Stadt gab eine orangefarbene Warnung zur Luftverschmutzung heraus. 03. März 0 bis 24 Uhr. Emissionen. Standard-Kraftfahrzeuge, Bauschutt, Schlacke, Schottertransporter dürfen nicht auf der Straße fahren. Bitte die Öffentlichkeit, um einen guten Job des Gesundheitsschutzes zu leisten."
Da bin ich aber froh, dass ich das Wochenende in Bangkok war, eigentlich wollte ich es nutzen um endlich mal meine Schlacke abzutransportieren.
Und warum wegen des Volkskongresses - wie anscheinend auch schon die Jahre zuvor - das VPN blockieren? Weil sie's können.

Im Juli werde ich in Deutschland sein, die Flüge sind mittlerweile gebucht. Ich hoffe natürlich, den ein oder anderen wiederzusehen. Ich freue mich auf gute Luft, Erbsensuppe mit Würstchen, Grand Dessert von Ehrmann und deutschsprachige Verkäuferinnen.
Im April bin ich in Japan und Ende Mai darf / muss ich nach Seoul - zum Arbeiten.

Passend zu Bangkok habe ich diesen Post mit einem Songtext begonnen, passend zu Seoul schließe ich auch mit einem:
You'r my heart, you'r my seoul.