Sonntag, 23. September 2018

24| mitteninpeking

Nachdem wir gestern in den Geburtstag eines Kollegen reingefeiert haben, ging es heute nachmittag mal ganz entspannt ins Herz von Beijing. Und das Ganze bei herrlichem Wetter: sonnig oder leicht bewölkt bei 24 Grad und etwas Wind. Herbst ist toll.
Nordwestlich der Verbotenen Statdt liegt Shichahai, ein restaurierter und vor allem für Touristen aufgehübschter und trotzdem sehr traditioneller Teil Pekings u.a. mit dem Qianhai Lake ...


... mit Hutongs ...


... oder dem Feuergott-Tempel.


Genau im Norden der Verbotenen Stadt liegt der Jingshan Park, von dessen sogenanntem Kohlenhügel (Das Internet verrät, dass er 1421 mit Aushubmaterial des Schutzgrabens der Kaiserstadt aufgeschüttet wurde.) man einen großartigen Überblick über die Verbotene Stadt genießen kann.


Der Blick zu den anderen Seiten ist aber auch nicht schlecht. Hier exemplarisch der Blick vom Kohlenhügel nach Nordwesten.


So, das war's für heute mit bunten Bildern. Ich muss noch Tasche packen. Morgen geht's für eine Woche nach Mentougou, wo immer das auch genau liegt. Soll aber schön sein. In den Bergen. Dienstreise. Mit ungefähr 50 Kindern.
Danach habe ich gottseidank eine Woche frei.
Golden Week, die Nationaltagswoche.


Donnerstag, 20. September 2018

23| Herzlichen Glückwunsch, Sie sind der 1000000-ste Leser.


Ach, ich seh grad, da haben sich ein paar Nullen zuviel eingeschlichen. Tut mir leid, kann passieren.
Es schleichen sich doch gerne mal irgendwo ein paar Nullen ein.
 

Aber immerhin wurde mein Blog in diesen Tagen schon über 1000-mal aufgerufen. Bin ich jetzt ein Influencer?
Danke an alle, die immer mal wieder reinschauen, sich vielleicht an den Texten oder über die Bilder freuen und an mich denken.
Auch wenn mich mittlerweile der Arbeitsalltag fest im Griff hat, werde ich versuchen, den Blog  weiterhin aktuell zu halten und euch an meinem Leben hier teilhaben zu lassen.
Heute kann ich aber nichts mehr berichten.
Zum einen ist nichts erwähnenswertes passiert.
In der Mensa gab's Spinat mit Spiegelei.
Zum anderen muss ich nachher noch in die deutsche Botschaft.
Es gibt Freibier.


Danke an alle Steuerzahler da draußen für das gelungene Fest, für das opulente Catering und das frisch gezapfte Bier.


Sonntag, 16. September 2018

22| Ist das Kunst oder kann das weg?


Bummeln durch den 798 Art District von Beijing. Auf einem alten Fabrikgelände hat sich seit den 90-er Jahren ein Künstler- und Szeneviertel mit Galerien, Theatern, Ausstellungen, Cafes und Restaurants entwickelt. Und es gibt viel Krempel zu kaufen.

 

Abends wurde dann eine neue Eskalationsstufe gezündet. Der traditionelle Männerabend. Essengehen beim Japaner. Großartig. Fantastisches Fleisch, leckere Meeresfrüchte, toller Fisch. Direkt am Tisch zubereitet.


Parallel dazu wurde schon mal das Party-Moped aufgetankt. Mit reichlich Sake. Vom Bier will ich gar nicht erst reden. Auch nicht von den Kollegen, die gerade bei uns Neuen darüber gewacht haben, dass wir ja nicht eine Runde auslassen oder den Becher nicht leeren oder kleckern und der leere Becher schnell wieder gefüllt ist.
Danke Jungs! 😎
Nach drei Stunden ging es weiter nach Sanlitun in die D-Lounge, eine coole Bar. Und mit Cocktails.


Anschließend weiter in einen Club. Wie wir dort hinkamen oder wie der hieß, weiß ich nicht mehr.

 

Noch ein paar Bier, bisschen tanzen ... und ich fand mich in einer Rikscha wieder.
Erinnerungslücken.
Heute Couch.